<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
         xmlns:err="http://jelix.org/ns/xmlerror/1.0">
 <channel>

	
    <title><![CDATA[Kommentare des Blogs: Autorengemeinschaft "Fensterblick"]]></title>
    <link>http://fensterblick.over-blog.com/</link>
    <description>25 Zuletzt veröffentliche Kommentare auf dem Blog &quot;Autorengemeinschaft &quot;Fensterblick&quot;&quot;</description>

        <language>de</language>
    
        <image>
        <url>http://fdata.over-blog.net/1/49/86/80/avatar-blog-1022442150-tmpphpN54JGq.gif</url>
        <title><![CDATA[Kommentare des Blogs: Autorengemeinschaft "Fensterblick"]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/</link>
                            </image>
    
    <pubDate>Thu, 26 Apr 2012 05:13:24 +0200</pubDate>    <lastBuildDate>Thu, 26 Apr 2012 05:13:24 +0200</lastBuildDate>    <generator>De.over-blog.com RSS 2.0 Engine</generator>    <copyright>Copyright 2012 fensterblick.over-blog.com</copyright>            <category>kultur</category>    <docs>http://www.rssboard.org/rss-specification/</docs>                        
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Thomas Sieger]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-26348320-6.html#comment87385799</link>        <description><![CDATA[
  Wunderschöne Worte! So könnte sogar die Arbeit Spaß machen :)

  
]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Aug 2011 09:03:46 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">271e31c8474e0249e8ca80740447e298</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov (i.A. für Brunhild Hauschild)]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-verordneter-winterschlaf-noch-nicht-mit-uns-60063734-comments.html#comment71185267</link>        <description><![CDATA[
  Brunhild Hauschild<br>
  <br>
  Verordneter Winterschlaf<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  Am Sonntag werden die Uhren gedreht,<br>
  <br>
  der Stundenzeiger macht eine Pause.<br>
  <br>
  Der Herbst hat den Sommer endgültig verweht,<br>
  <br>
  nun ist es soweit, daß die Sommerzeit geht,<br>
  <br>
  Normalzeit kommt jetzt nach Hause.<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  Frühmorgens wird es nun schneller hell,<br>
  <br>
  Zeit tickt im Einklang mit der Natur.<br>
  <br>
  Der Abend dunkelt dafür recht schnell,<br>
  <br>
  den Tieren wächst jetzt ein Winterfell,<br>
  <br>
  bei mir fährt der Kreislauf auf Schmalspur.<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  So bin ich müde zu jeder Zeit<br>
  <br>
  wie Igel und Bär und Fledermaus.<br>
  <br>
  Wär` für n` en Winterschlaf jetzt bereit,<br>
  <br>
  genieße mein Heim voll Zufriedenheit<br>
  <br>
  und komm` erst im Frühjahr wieder raus.

  
]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Nov 2010 17:12:41 +0100</pubDate>        <guid isPermaLink="false">394d0d4dd712c97db771dcc50491aae6</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov i. A. Brunhild]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-hausaufgabe-eine-horrorgeschichte-59459740-comments.html#comment69896222</link>        <description><![CDATA[
  Eine schreckliche Nacht<br>
  Dichte Dunkelheit umfängt mich. Ich höre Stimmen, nein, vielmehr undefinierbare Laute. Oder ist es nur ein Raunen, Rauschen? Mich treibt es voran. Meine Beine werden schneller, immer schneller. Nur
  heraus aus diesem Wald! Mir ist es hier sehr unheimlich. Vor mir verwandeln sich die Bäume in Arme, Beine, Gnome, Riesen. Überall blicken mich grinsende Gesichter von Horrorgestalten an. Lange
  Nasen, breite Mäuler, dicke Bäuche schieben sich aus dem Buchenwald auf den in mattem Mondlicht liegenden schmalen Weg. Vernehme ich Kichern? Nein, es ist mehr ein Schmatzen. Meine Füße suchen
  immer neu diesen Pfad. Ich haste ihn entlang, ohne ein Ende zu sehen. Meine Sinne versuchen kurz, Möglichkeit und Wirklichkeit auseinander zu halten. Es bleibt keine Zeit dafür. Ich gerate ins
  Stolpern, versuche mich zu fangen. Ich torkele, greife nach den nah geglaubten Armen und falle. Dabei fasse ich in eine glitschige Masse, die sich unter mir zu befinden scheint. Es schmatzt jetzt
  laut und vernehmlich. Mir läuft eine Gänsehaut über den Rücken. Ich liege in einem extrem feuchten und schmierigen Etwas und muß würgen. Warum kann ich nicht aufstehen? Ich rutsche auf dem Po umher
  und suche nach Halt. Immer neu gleiten mir die Füße in der Schmiere weg, ich komme einfach nicht hoch. Suchend fassen meine Hände ebenfalls in diesen matschigen, ekligen Untergrund. Ich stemme mich
  dagegen, rutsche wieder weg. Kein fester Boden scheint mehr vorhanden zu sein. Das Schmatzen umgibt mich wie eine riesige Woge aus dem Meer. Inzwischen rinnt mir der Schweiß von der Stirn. Er läuft
  über mein Gesicht, ich schmecke das Salz. Aber ich kann es nicht einfach so abwischen, meine Hände scheinen in der glitschigen Pampe festzukleben. Immer wieder versuche ich, mich mit aller Kraft
  hochzustemmen und rutsche im gleichen Moment doch wieder weg. Sinnlos! Bald verlassen mich die letzten Kräfte. Ich fühle mich hilflos, schrecklich ausgeliefert und möchte schreien. Nur ein heiseres
  Krächzen verläßt meinen Mund. Es bleibt das blanke Entsetzen.<br>
  Das Raunen und Schmatzen ist jetzt ganz dicht neben mir, ich spüre Atem an meinem Gesicht. Oder war es nur der Wind? Für einen kurzen Moment kommt der Mond mit seinem faden Licht hinter einer Wolke
  hervor. Oh, nein, was kriecht denn da über mich?! Kalter Schleim beginnt, mich einzuhüllen. Ich liege auf dem schmierigen Erdreich und mit mir sind hunderte, vielleicht sogar tausende
  Nacktschnecken ausgerechnet auf diesem Pfad unterwegs. Noch sind sie unterwegs und lassen sich durch mich nicht stören. Sie schieben sich über mich, auf mich und hinterlassen jede für sich ihre
  Spur. Wie gerne würde ich sie ergreifen und wegschleudern! Meine Arme liegen noch immer schwer und wie festgeklebt neben mir. Die Schnecken lassen sich nicht beirren, sie suchen sich ihren Weg. Sie
  gleiten über mein Gesicht, über meine Arme, meinen Körper. Überall sind sie. Sie haben mich wie in einem Spinnengeflecht in ihre klebrige Schleimspur eingesponnen. Und ich habe keine Kraft mehr,
  etwas dagegen zu tun.<br>
  <br>
  Schweißgebadet werde ich wach. „In einem dunklen, dunklen Wald, da steht ein dunkles, dunkles Haus….“ Ich habe den Enkeln wohl zu inbrünstig von meinen Ferienlagererlebnissen<br>
  erzählt. Die Nachtwanderung durch den Buchenwald mit den vielen Nacktschnecken werde ich sicher nie vergessen.<br>
  <br>
  Brunhild Hauschild

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 19:26:01 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">a1141d07c343130837c7317d88f3cc62</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Brunhild Hauschild]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-trainingsaufgabe-fur-fensterblicker-ein-sonett-probieren-58584328-comments.html#comment69319719</link>        <description><![CDATA[
  Hallo, Wolfgang,<br>
  endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Dir! Naja, wenn Du nur mit Mägdelein im Bette liegt, die SONETT sind, ist es ja kein Wunder, wenn man nichts von Dir hört! Sehr nett,Dein Sonett!!! Bin
  leider auch an SONETT dran, habe ich von Dir gelernt. Machs gut, Brunhild

  
]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 19:16:59 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">e5d8a107ee6b893dba5e5ee8912b6745</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69251684</link>        <description><![CDATA[
  Meine eigenen Vorschläge:<br>
  http://lyrik.over-blog.com/article-slov-ant-gali-prometheus-58900707.html<br>
  http://lyrik.over-blog.com/article-slov-ant-gali-lied-vom-schwarzen-schaf-ja-46113001.html<br>
  http://lyrik.over-blog.com/article-slov-ant-gali-ungebuhrliche-sterntaler-demo-58257291.html<br>
  http://lyrik.over-blog.com/article-slov-ant-gali-sippenhaft-58015514.html<br>
  http://wortraeume.wordpress.com/2010/04/03/exil-im-eigenen-land/<br>
  http://lyrik.over-blog.com/article-slov-ant-gali-herbstelegie-eines-tattergreises-58312760.html<br>
  http://wortraeume.wordpress.com/2010/02/06/im-gang/<br>
  http://wortraeume.wordpress.com/2010/10/13/wunderbares-land-2/<br>
  http://wortraeume.wordpress.com/2010/02/09/schandlich/<br>
  http://wortraeume.wordpress.com/2010/01/27/sagen-wird-man-uber-unsre-tage/

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 16:32:36 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">a9f5e753fcd1e2cd7eebe970e4d48f5e</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69242851</link>        <description><![CDATA[
  Wo könnte ich Die zu den Überschriften passenden Texte finden?<br>
  ???<br>
  Slov

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:34:21 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">b1e266a6cfde21331b78a46639bca585</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von i.A. Brunhild]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69242782</link>        <description><![CDATA[
  ich würde im Oktober die Dinge lesen, die ich bereits in Altlandsberg<br>
  gelesen habe:<br>
  1. Gibt es Wunder? Geschichte<br>
  2. Ein ganz gewöhnlicher Tag<br>
  3. Lauter laute Laute<br>
  4. Wo ist der Übergang?<br>
  5. Menschen<br>
  6. Erlebnis in einem Verkehrsmittel Geschichte<br>
  7. Zehn vor zwölf<br>
  8. Wie soll man Menschen beurteilen?<br>
  9. Reinreden<br>
  10. Kinderspiel<br>
  <br>
  Das wären zusammen 20 Minuten. Wenn das zu lange ist, nehmen wir etwas raus.

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:33:04 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">71721f0286edc8f825b5cebc2a2fef0c</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov Conny-Pic]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69242190</link>        <description><![CDATA[
  ... oder hier ... http://en.wikipedia.org/wiki/File:Wynford_Dewhurst_The_Picnic.jpg

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:22:25 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">8c3a4eb5b39868da86329f391f431955</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69242033</link>        <description><![CDATA[
  Für Neugierige nach Connys Bild:
  http://www.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/1/1d/Wynford_Dewhurst_The_Picnic.jpg&amp;imgrefurl=http://en.wikipedia.org/wiki/File:Wynford_Dewhurst_The_Picnic.jpg&amp;h=534&amp;w=650&amp;sz=513&amp;tbnid=BcIDG2t6MvleWM:&amp;tbnh=113&amp;tbnw=137&amp;prev=/images%3Fq%3DWynford%2BDewhurst&amp;zoom=1&amp;q=Wynford+Dewhurst&amp;usg=__kZGeZ70z1tCi9W9iAeQLWAdsLfw=&amp;sa=X&amp;ei=rea2TKCEBtCfOqyvkdgJ&amp;ved=0CC4Q9QEwAg

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:19:38 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">0c1ebb2976a2d3f67e9d6956bc7de828</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von i.A. Conny Steinert]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69241777</link>        <description><![CDATA[
  Cornelia Steinert, September 2010<br>
  <br>
  aus einer Hochzeitszeitung<br>
  <br>
  Kaum zu glauben<br>
  <br>
  Wer die Heiratskandidatin Jördis S. in jüngster Zeit bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Shoppen, begleitet oder beobachtet hat, der wurde Zeuge eines wahrhaft spektakulären Ereignisses, das sich
  regelmäßig wiederholte und das man schlicht und einfach mit dem Begriff Wunder umschreiben muss, gewissermaßen ein Wunder, das einer Marienerscheinung gleichkommt.<br>
  Wann immer die junge Braut die elektronischen Sperren von Supermärkten und Kaufhäusern passierte, löste sie Alarm aus. Selbst nach eingehender Untersuchung der Bekleidung, der Taschen und sonstiger
  mitgeführter Gegenstände, konnte die Ursache für das Auslösen des Alarms nicht gefunden werden. Da sich die Ehekandidatin allmählich erheblich belästigt sah, intervenierte sie bei der Senatorin für
  Verbraucherschutz, die daraufhin besagte Anlagen in den meisten Märkten überprüfen ließ. Es konnten allerdings keinerlei technische Mängel oder Fehlfunktionen festgestellt werden. Um dennoch die
  Ursache zu klären, wurde nun die angehende Ehefrau einem Team, bestehend aus Spezialisten für Kardiologie, Bionik, Psychologie und für paranormale Phänomene, vorgestellt.<br>
  Deren einhelliges Ergebnis nach Abschluss der genauen wissenschaftlichen Untersuchungen lautet wie folgt: Die junge Braut verfügt derzeit über ein hyperaktives Herz, das sich in einem äußerst
  angeregten Zustand befindet. Die im Herzmuskel erzeugten, normalerweise relativ schwachen Stromstöße, die die Herztätigkeit steuern, seien bei der Heiratskandidatin Jördis S. so stark ausgeprägt,
  heißt es in dem medizinischen Bulletin weiter, dass sie in der Lage sind, in elektronischen Sperren Strom zu induzieren und damit Alarm auszulösen.<br>
  <br>
  <br>
  Cornelia Steinert, September 2010<br>
  <br>
  aus einer Hochzeitszeitung<br>
  Das Volk der Ja-Sager<br>
  Wer heiraten will, muss vor allem eines können: Ja sagen.<br>
  Der geneigte Leser mag jetzt vielleicht denken, kinderleicht, kann doch jeder. Stimmt, das gewöhnliche, alltägliche „ja“ beherrschen wohl die meisten Mitmenschen. Dies ist allerdings kein
  gewöhnliches „ja“, es ist das außergewöhnlichste „ja“ überhaupt, das „ja“, mit dem sich alles ändert, das ganze Leben. Bedenken Sie nur, lieber Leser, dass es nicht allein der emotionale
  Ausnahmezustand ist, in dem sich diese angehenden Ja-Sager befinden, nein, auch das Bewusstsein, sich anschließend in einem völlig neuen Rechtszustand zu befinden, mag so manchen veranlassen, neben
  sich zu stehen, oder, je nachdem, im Kreis zu springen. Apropos springen - damit ist es ja noch nicht genug. Bis zum Zeitpunkt des Ja-Sagens haben die Heiratskandidaten einen gewaltigen,
  nervenaufreibenden Langstrecken-Behörden-Hürden-Marathon zu bewältigen, der von ohrenbetäubendem Amtsschimmelgewieher begleitet wird. Und dann ist da noch die ganze Logistik des Unterfangens - das
  soziale, das kulinarische, das bekleidungs- und übernachtungstechnische sowie das fahrorganisatorische Management. Somit ist dieser Kampf auf den fünf Ebenen Emotion, Recht, Verwaltung,
  Sozialbeziehungen und Organisation eine wahre Herausforderung!<br>
  Mal ehrlich, wer hat denn nach diesem modernen Fünfkampf noch die Kraft, überhaupt noch etwas zu sagen, genau in dem Moment, in dem alle Aufmerksamkeit auf die potentiellen Ja-Sager gerichtet ist
  und das wohlbekannte erwartete Erschrecken vor der Wahrnehmung der eigenen Stimme diese womöglich versagen lässt. Aber bedenken Sie: Wenn Sie nein sagen wollen, kostet das noch mehr Anstrengungen,
  denn nein ist ein längeres Wort.<br>
  Wer es allerdings geschafft hat, besagten modernen Fünfkampf durchzustehen, der hat es sich auch verdient, ja sagen zu können. Hierzulande werden pro Jahr mehr als 370 000 Ehen geschlossen, d.h.
  mehr als 740 000 Ehekandidaten gelingt es jährlich, im entscheidenden Moment das bedeutungsvolle Wort hervorzubringen, um sich unmittelbar danach auf ein multiples Familienmanagement auf unzähligen
  Ebenen einzulassen…<br>
  <br>
  <br>
  Herbst<br>
  Marlis Altenburg<br>
  <br>
  Endlich habe ich es geschafft! Ich blicke mich in meinem frisch renovierten und neumöblierten Wohnzimmer um. Meine Freude ist nicht zu beschreiben. Ich habe einen lang gehegten Plan in die Tat
  umgesetzt. Der Plan war die komplette Runderneuerung meiner Wohnung, nachdem meine zweite Tochter ausgezogen war. Die Renovierungsarbeiten, die ich eigentlich schon im Frühjahr abschließen wollte,
  zogen sich wider Erwarten hin. Im Schweiße meines Angesichts und mit täglich stärker spürbaren körperlichen Auswirkungen überwand ich nicht vorhersehbare Widernisse und Strapazen wie etwa das
  endlose Spachteln von Wänden und Decken. Nun ist alles fertig. Mit dem Resultat bin ich zufrieden. Alles sieht so aus, wie ich es mir vorstellte.<br>
  Jetzt ist mittlerweile Sommer. Jetzt liegt der viel angenehmere Teil der Arbeit vor mir: Alles einräumen, dekorieren und wohnlich gestalten. Ich genieße es geradezu, meine Bücher in das neue Regal
  zu sortieren. In Zufriedenheit schwelgend wähle ich mit Sorgfalt die Plätze für meine Zimmerpflanzen aus. Dort über der Anrichte soll ein Bild hängen. Ich weiß noch nicht, was für ein Bild. Es soll
  zu mir und zu meiner neuen Einrichtung passen. Ich nutze meinen Sommerurlaub unter anderem dazu, durch die einschlägigen Geschäfte und Baumärkte zu bummeln, immer in der Hoffnung dieses eine Bild
  zu finden, von dem ich hoffe, dass es meinen Anforderungen gerecht wird. Mit meiner Suche habe ich keinen Erfolg. Ich liebe die Werke der Impressionisten, besonders die von Monet, doch das Bild
  finde ich nicht. Es ist Spätsommer geworden. Ich gebe meine Hoffnung nicht auf und suche im Internet `rauf und `runter. Schließlich finde ich mein Bild, bestelle nach kurzer Bedenkzeit und halte
  schon zwei Tage später die Lieferung in Form einer Papprolle in meinen Händen. Ich kann es nicht erwarten, den gewünschten Kunstdruck auszupacken und zu betrachten. Ja, das ist es! Ich eile los, um
  einen passenden Rahmen zu kaufen. Der findet sich zum Glück schnell. Im Nu ist die richtige Stelle an der Wand ausgemacht, sind die Löcher mit der Schlagbohrmaschine in die Wand getrieben und die
  Dübel und Haken eingepasst. Im nächsten Moment hängt das Bild an der Wand. Jetzt ist mein Zimmer vollkommen und meine Begeisterung über das perfekte Bild lässt mich fast schweben.<br>
  Das Bild mit dem Titel „The Picnic“ ist der Nachdruck eines Werkes des britischen Impressionisten Wynford Dewhurst (1864 –1941), der es 1908 malte.<br>
  In einer parkähnlichen Landschaft hat sich auf einer sanften Anhöhe etwas außerhalb der Bildmitte eine kleine Gesellschaft niedergelassen. Es sind zwei Frauen und zwei Mädchen, die im Stil des
  beginnenden 20. Jahrhunderts gekleidet sind und ihre Decken auf dem Gras ausgebreitet haben. Sie wählten für ihr Picknick einen angenehmen Platz im Halbschatten am Rande der besonnten Lichtung. Ein
  wenig abseits der Sitzenden steht, scheinbar unbeteiligt an einen der Baumstämme gelehnt, ein Junge. Vielleicht ist er gelangweilt und über-legt, was er mit dem schönen Tag noch anfangen könnte. Im
  Hintergrund erklimmt eine Frau die Anhöhe, den Blick bereits auf die anderen gerichtet als wollte sie sich zu der Gruppe hinzugesellen. Die Farben des Bildes verheißen einen freundlichen, warmen
  Herbsttag. Die Ruhe der Sitzenden vermittelt einen Eindruck von Gelassenheit und das Spiel von Licht und Schatten versetzt den Betrachter in anregende Heiterkeit. Man fühlt sich eingeladen, in
  diese Landschaft einzutauchen. Der Wald im Hintergrund erscheint diesig verschwommen. Noch tragen die Bäume reichlich grünes Laub, doch schon ist ihr Blattwerk von den Farbtönen der Vergänglichkeit
  gezeichnet. Sogar die Wiese und der im Vordergrund des Bildes quer verlaufende Weg schmücken sich mit dem gefallenen Laub in warmen Hellbraun- und Gelbtönen. Am Horizont, wo das Blätterdach ein
  Stückchen des Himmels freigibt, erkennt man ein sich spitz über das Meer der Bäume erhebendes Gebilde. Könnte ich in diese Welt eindringen, durchwanderte ich das hinter der Anhöhe liegende Tal und
  erkundete, ob ich dorthinten den Wipfel eines hochgewachsenen Nadelbaumes oder vielleicht einen Kirchturm vorfände.<br>
  Diese im milden Licht gemalte Landschaft erinnert mich sehr an das sanft-wellige Hügelland meiner Heimat in Thüringen. Die sich übertragende Stimmung und die warmen Farbtöne, sogar der Aufbau des
  Bildes fügen sich harmonisch in die Gestaltung meines Zimmers ein.<br>
  Der Herbst liegt vor mir. Ich mag den Herbst. Der Herbst ist meine Zukunft.

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:14:20 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">e976e898279121f761c9f9935803ae0a</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69241313</link>        <description><![CDATA[
  Hinweis zu Eddas Texten: Einfach die "Artikelliste" anklicken und dann die Titel.<br>
  Ein Gedicht sieht aus wie ein Sonett ... Darüber lässt sich inhaltlich diskutieren ...<br>
  <br>
  lg<br>
  Slov

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:05:59 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">40dd4fff4fed75b1da15e29de3913683</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von i. A. Edda]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-der-nachste-termin-wir-menschen-58781170-comments.html#comment69240602</link>        <description><![CDATA[
  Vorschläge zum Programm:<br>
  So ist der Mensch<br>
  Von Mexiko bis Sonsterwo<br>
  Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr<br>
  Fahrt<br>
  Vorteile des Älterwerdens<br>
  <br>
  zur Diskussion gestellt von Slov ...

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 12:53:23 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">c55e56beea1fbc5fb453938b63b72510</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Roger Suffo]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-trainingsaufgabe-fur-fensterblicker-ein-sonett-probieren-58565179-comments.html#comment69042941</link>        <description><![CDATA[
  Wunderbar, Wolfgang!<br>
  Hab laut gelacht.<br>
  Aber am Schluss hätte ich geschrieben SO NETT.<br>
  <br>
  lg<br>
  RS

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 08:32:03 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">947038f1d3b6f85b974a4581e517d5f1</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Wolfgang Reuter]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-trainingsaufgabe-fur-fensterblicker-ein-sonett-probieren-58565179-comments.html#comment69009427</link>        <description><![CDATA[
  Sonett<br>
  <br>
  Ein Sonett zu schreiben – das ist schwierig,<br>
  gilt es doch als höchste Dichterkunst.<br>
  Ich verstehe leider nichts von Lyrik,<br>
  hab von Reim und Metrik keinen Dunst.<br>
  <br>
  Nur wer Ahnung davon hat, soll dichten.<br>
  Ich jedoch gelt als Analphabet.<br>
  Um beim Dichten etwas auszurichten,<br>
  bin ich viel zu faul und viel zu blöd.<br>
  <br>
  Außerdem fehlt mir die Zeit zum Schreiben,<br>
  die verbringe ich mit Liegenbleiben<br>
  in dem wuschelweichen Kuschelbett.<br>
  <br>
  Oft liegt noch ein Mägdelein daneben,<br>
  die versüßt mir öfter mal das Leben.<br>
  Siehste – und das finde ich Sonett.<br>
  <br>
  Wolfgang Reuter, 09. 10. 2010

  
]]></description>
        <pubDate>Sun, 10 Oct 2010 15:48:03 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">b9fd609fa06090438f7c20c23492dd0a</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-einladung-zum-24-9-10-19-00-uhr-ins-cafe-bachmann-56492142-comments.html#comment67416004</link>        <description><![CDATA[
  Wie angekündigt.

  
]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 12:16:46 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">51c9dafe7d75630762e607e2914c4a33</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Georg]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-einladung-zum-24-9-10-19-00-uhr-ins-cafe-bachmann-56492142-comments.html#comment67415144</link>        <description><![CDATA[
  Gutte Empfehlung. Wird es auch spaeter stattfinden?

  
]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 11:57:59 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">d286e66c2855b35779dbf7fc168b96fc</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-gesammelte-sterntaler-52238875-comments.html#comment63382316</link>        <description><![CDATA[
  Slov ant Gali<br>
  <br>
  Sterntaler<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  das mädchen<br>
  <br>
  das für seine arbeit<br>
  <br>
  euros bekam<br>
  <br>
  und ausgab<br>
  <br>
  litt am leiden derer<br>
  <br>
  denen es noch schlechter ging<br>
  <br>
  und verschenkte<br>
  <br>
  seinen mantel und<br>
  <br>
  seinen pullover und<br>
  <br>
  seine jeans und<br>
  <br>
  bluse und<br>
  <br>
  string und<br>
  <br>
  als es allein bekleidet<br>
  <br>
  mit einem schneeweißen hemdchen<br>
  <br>
  zitternd vor den mauern<br>
  eines schein-heiligen stand<br>
  <br>
  öffnete sich ein fenster und<br>
  <br>
  heraus rieselten<br>
  <br>
  mitleidig silbern funkelnde<br>
  <br>
  worte<br>
  <br>
  geh doch nach<br>
  <br>
  afrika da<br>
  <br>
  ist es warm

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:05:07 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">fc68c4313f4c1f67d3c3bbd655e693ca</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von i.A. Cornelia steinert]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-gesammelte-sterntaler-52238875-comments.html#comment63382153</link>        <description><![CDATA[
  Cornelia Steinert<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  Sterntaler - die gegenwärtige Fortsetzung<br>
  <br>
  <br>
  ….da fiel ein Hemdchen vom Himmel herab und eine Stimme ertönte: „Liebes Mädchen, du warst so barmherzig gegenüber deinem Nächsten, immer hilfsbereit, sogar bereit, das Letzte, was du besitzt,
  herzugeben, - dir sollte jetzt eine himmlische Belohnung zukommen. Wir haben hier im Himmel nur leider gerade….nun, sagen wir einen Engpass und alle himmlischen Gaben sind derzeit nicht verfügbar.
  So nimm den kleinen Mondstein, der als einziges himmlisches Kleinod noch übrig geblieben ist. Wenn du ihn reibst, so trägt er dich in eine zukünftige Zeit.“<br>
  Und das Mädchen hielt plötzlich einen schimmernden Stein in ihren Händen. Gerade wollte sie beginnen, diesen Stein zu reiben, da ertönte die Stimme abermals: „Wenn du in der Zukunft trotzdem noch
  Hilfe benötigst, so komm wieder zu dieser Stelle.“<br>
  Das Mädchen rieb den Stein. Und weil ihm trotz des Hemdchens so bitterkalt war, rieb und rieb es, damit ihm warm werde und es nicht fröre bis ihm schließlich der Arm schmerzte. So hielt es ein und
  schloss die Augen.<br>
  Als es die Augen wieder öffnete, war der Wald verschwunden. Stattdessen erhoben sich zu der einen Seite schroff hohe Häuser in den Himmel und zur anderen Seite fanden sich kleine Gärten mit kleinen
  Häuschen und aus einem der Gärten drang Hundegebell. Dort ging das Mädchen hin. Als es an die Gartenpforte klopfen wollte, sprang die Tür auf, der Hund setzte sich vor den Füßen des Mädchens hin
  und reichte ihm die Pfote. Da erschien in der Haustür ein altes Mütterchen, das recht wacklig auf den Beinen zu sein schien und rief: „Sind Sie vom Pflegedienst? Kommen Sie näher!“<br>
  Das Mädchen trat näher.<br>
  „Nein“, sagte das Mütterchen, „Sie sehen nicht aus als wären Sie vom Pflegedienst, die haben andere Kittel..“<br>
  Das Mädchen berichtete, was ihm widerfahren ist und das Mütterchen bat es herein.<br>
  Schließlich sagte das Mütterchen, das sonst niemanden mehr hatte: „Du kannst bei mir bleiben, du kannst mir im Haushalt helfen und ich gebe dir dafür ein Obdach und Essen.“<br>
  Das Mädchen willigte ein. Es versah den Haushalt, kochte das Essen und wusch die Wäsche. Und das Mütterchen gab dem Mädchen nicht nur ein Dach über dem Kopf, es zeigte ihm, wie die Welt in der
  Gegenwart aussieht und kleidete es neu mit Jeans und Shirt ein. Über die neue Welt staunte das Mädchen nicht schlecht und es lebte sich recht bald ein. Bald verrichtete es auch alle Arbeiten im
  Garten, der frisches Obst und Gemüse für das Mädchen und das Mütterchen lieferte.<br>
  Weil das Mädchen so fleißig war und den Garten so gut bestellte, wurden die Nachbarn aufmerksam. Es waren wie das Mütterchen auch alte und gebrechliche Leute, die das Mädchen um Hilfe baten. Das
  Mädchen hatte ein gutes Herz und ein Übermaß an Hilfsbereitschaft und so half es, wo es nur konnte. Das Mädchen hatte auch sehr geschickte Hände. Es nähte bei der einen Nachbarin zerrissene
  Kleidung wieder zusammen, bei der anderen schnitt es die Haare, bei einer weiteren bügelte es die Wäsche, beim nächsten holte es täglich die Post und die Zeitung aus dem Briefkasten und bei allen
  half es im Garten. Alle lebten friedlich und einträchtig miteinander.<br>
  Eines Tages sagte das Mütterchen zu dem Mädchen: „Ich werde wohl nicht mehr lange da sein, du wirst dir eine Arbeit suchen müssen.“ Nicht lange danach schloss das Mütterchen die Augen für
  immer.<br>
  Da ging das Mädchen zu der Kirche, dessen Kirchturmspitze es vom Garten aus immer gesehen hatte, um das Mütterchen beisetzen zu lassen. Der Pfarrer sagte aber, er bräuchte eine Sterbeurkunde und
  schickte es zum Standesamt. Das Mädchen fragte sich durch bis es schließlich das Standesamt fand. Dort wurde ihm gesagt, sie müsse erst einen Totenschein vorlegen. Das Mädchen ließ entmutigt den
  Kopf hängen. In ihrer großen Not fragte das Mädchen die alten Nachbarn, denen es geholfen hatte. Die Nachbarn riefen einen Arzt, der den Schein ausstellte. Wieder ging das Mädchen zum Standesamt
  und legte die Bescheinigung vor. Dann sollte es einen Ausweis vorlegen. „Einen Ausweis?“ fragte das Mädchen erstaunt, „so etwas habe ich nicht!“<br>
  „Wie? Keinen Ausweis?“ fragte der Beamte, „das geht doch gar nicht!“ Das Mädchen berichtete dem Mann vertrauensselig ihr Schicksal. Doch der Beamte war misstrauisch. „Da müssen Sie zum
  Bürgeramt!“<br>
  Das Mädchen ging zum Bürgeramt, wo es sehr, sehr lange warten musste. Als es endlich an der Reihe war und ihr Anliegen vortrug, sagte ihr eine recht freundliche Beamte, sie müsse eine
  Geburtsurkunde vorlegen. Auch diese hatte das Mädchen nicht. Und wieder erzählte es vertrauensselig, was ihr widerfahren ist.<br>
  Auch die Beamte war argwöhnisch und fragte: „Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie?<br>
  Wovon leben Sie?“ Das Mädchen antwortete so gut es ihm möglich war. Doch schließlich musste es unverrichteter Dinge wieder gehen, weil es nicht die Unterlagen vorlegen konnte, die man gefordert
  hatte.<br>
  Auch um Arbeit hatte sich das Mädchen bemüht und ging, wie die Nachbarn geraten hatten zum Job-Center, wo es sehr, sehr lange warten musste bis es endlich an der Reihe war. Doch auch hier konnte
  ihr keiner helfen. Wieder wurde sie nach Namen, Ausweis, Lohnsteuerkarte, Arbeitspapieren, Zeugnissen und ihrem Beruf gefragt und man schickte sie von Pontius zu Pilatus, um die geforderten Papiere
  beizubringen. Doch an jeder Stelle wurde etwas anderes als Voraussetzung für das Gewünschte verlangt.<br>
  In ihrem großen Kummer ging das Mädchen heim in das kleine Häuschen des Mütterchens.<br>
  Die alten Nachbarn bemühten sich alle, dem Mädchen Rat zu geben. Der eine sagte dies, ein anderer etwas anderes und am Ende konnte das arme Mädchen immer noch nicht dafür sorgen, dass es das
  Mütterchen in Würde beisetzen lassen konnte.<br>
  Am nächsten Tag erschien eine Frau, die sich als Mitarbeiterin vom Sozialamt vorstellte. Sie suchte in dem kleinen Häuschen des Mütterchens nach Unterlagen und Papieren und fand wohl etwas, was sie
  dann mitnahm. Sie sagte dem Mädchen, wenn das Mütterchen kein Geld hätte, sorge sie für ein Sozialbegräbnis. Dann verschwand die Frau vom Sozialamt.<br>
  Und am Tag darauf fand das Mädchen im Briefkasten allerhand Briefe von verschiedenen Ämtern, Behörden und Gerichten.<br>
  Man hatte eine Vielzahl von Bußgeldbescheiden verhängt, Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Strafbefehle erlassen. Dem Mädchen wurde zur Last gelegt, mehrfach gegen das Meldegesetz
  verstoßen zu haben, sozialversicherungspflichtige Tätigkeit nicht angezeigt zu haben, Steuerhinterziehung betrieben zu haben, Rentenbetrug und Erbschleicherei begangen zu haben, unerlaubt eine
  Gartenlaube als Wohnung genutzt zu haben und die Behörden und Ämter irregeführt zu haben. Alles in allem belief sich die Strafe auf eine gehörige Geldsumme und die Androhung von Haft.<br>
  Das Mädchen war so verzweifelt, dass es den ganzen Tag lang weinte. Und als es alle Tränen vergossen hatte und keine mehr übrig waren, ging es in der Nacht hinaus ohne zu wissen, wo es hin sollte.
  Gerade als es ein wenig Hoffnung schöpfte und dachte, der Himmel wird mir schon helfen, ertönte von oben die Stimme, die es schon kannte.<br>
  „Du armes Mädchen, du musst dir selbst helfen. Wir haben hier oben eine Krise. Sämtliche Schätze des Himmels sind einem riesigen Anlagebetrug und furchtbaren Schieberein zum Opfer gefallen. Wir
  haben gar nichts mehr, was wir den Armen noch geben könnten. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber wir hier oben sind pleite.“

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:01:58 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">d54969b46704ce71aa41ff062ade800b</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von i.A. Cornelia Steinert]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-gesammelte-sterntaler-52238875-comments.html#comment63381780</link>        <description><![CDATA[
  Cornelia Steinert<br>
  <br>
  Sterntaler - die märchenhafte Fortsetzung<br>
  <br>
  Gerade als das arme, fromme Mädchen mit den himmlischen Gaben beschenkt wurde, fuhr ein sehr reicher Mann in seiner Kutsche vorbei. Er wurde durch all das Funkeln und Leuchten aufmerksam und
  staunte über das Geschehen. Er ließ die Kutsche anhalten und wartete bis das Mädchen all die funkelnden Taler eingesammelt hatte.<br>
  Dann rief er das Mädchen zu sich und lud sie ein, in der Kutsche mitzufahren. Kaum hatte das Mädchen neben ihm in der Kutsche Platz genommen, sprach er: „Du weißt schon, dass du einen schweren
  Diebstahl begehst, denn das ist mein Wald, also gehören all die Taler auch mir. Ich will aber Gnade vor Recht ergehen lassen und dich nicht der Gerichtsbarkeit übergeben. Stattdessen will ich dir
  ein Obdach bieten und für dein tägliches Brot darfst du bei mir arbeiten.“<br>
  Er nahm all die vielen funkelnden Taler, die sich das Mädchen in ihr Hemdlein aus allerfeinstem Linnen gesammelt hatte, an sich. Als die Kutsche das Anwesen des reichen Mannes erreichte, wurde dem
  Mädchen der Pferdestall zum Schlafen zugewiesen. Tagsüber musste es schwere Arbeiten verrichten und erhielt nur ein winziges Stück Brot.<br>
  Mit dem begab es sich bei Anbruch der Nacht zu seiner Schlafstätte im Pferdestall. Da wieherte eines der Pferde und sprach: „Mädchen, gib uns von deinem Brot, der Herr geizt mit dem Hafer, wir sind
  so hungrig.“ Da ging das arme Mädchen zu dem Pferd und hielt ihm eine Brotkrume hin, dann ging es zum nächsten Pferd und als sie alle Pferde gefüttert hatte, hielt es selbst nur noch eine winzige
  Krume in der Hand. Da kam die Maus aus ihrem Mauseloch hervor und piepste: „Ach, Mädchen, wenn ich nur ein winziges Krümelein hätte…In diesem Stall fällt kaum ein Körnchen Hafer für mich ab. Sei so
  gut und gib mir auch ein Krümchen, ich bin so hungrig.“ Da gab das Mädchen die letzte Krume her.<br>
  Der reiche Mann aber begab sich bei Einbruch der Dunkelheit wieder zu der Stelle im Wald, wo er in der letzten Nacht das Mädchen gefunden hatte. Er glaubte, in dieser Nacht könnte es in seinem Wald
  wieder Taler regnen und harrte wohl die ganze Nacht im Wald aus.<br>
  Erst im Morgengrauen begrub er seine Hoffnung, noch reicher zu werden. Vor lauter Ärger darüber schikanierte er die Mägde, er prügelte die Knechte und peitschte die Pferde. Den ganzen Tag sann er
  darüber nach, wie er es wohl anstellen könnte, seinen Reichtum doch noch zu mehren. Schließlich wurde es schon Abend, da meinte er, das Mädchen müsste eine Zauberformel gesprochen haben. Er nötigte
  das arme Mädchen, ihm doch die Zauberformel zu verraten, mit deren Hilfe all der himmlische Reichtum von oben hernieder prasselte. Als das arme Mädchen aber keine Zauberformel zu sagen wusste,
  schnaubte der reiche Mann vor Wut und jagte das arme Mädchen davon, hinaus in die Nacht. Zuvor befahl er: „Lass das Hemdchen aus allerfeinstem Linnen hier, das hast du ja doch nur gestohlen!“ Das
  arme Mädchen schlich in den Stall, um den Pferden Lebewohl zu sagen. Da sah es, dass die Pferde schlimme Wunden von den Peitschenhieben hatten. So verband das Mädchen die Wunden mit ihrem Hemdchen
  aus allerfeinstem Linnen und ging hinaus in die Nacht.<br>
  Der reiche Mann glaubte dem Mädchen aber nicht, dass es keine Zauberformel wüsste und folgte ihm heimlich mit seiner Kutsche.<br>
  Das Mädchen gelangte wieder in den Wald.<br>
  Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und es waren lauter harte, blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an,
  und das war von allerfeinstem Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein.<br>
  Der reiche Herr wollte sich den himmlischen Reichtum wieder aneignen. Da aber gingen die Pferde durch und hörten auf kein Kommando mehr. Mit sich zogen sie die Kutsche mit dem reichen Mann. Und
  weil die Maus vor lauter Hunger das Zaumzeug und die Kutsche angeknabbert hatte, löste sich das Gespann von der Kutsche und die Kutsche brach zusammen gerade als sie die morsche Holzbrücke am Fluss
  überquerte. Es tat einen lauten Schlag und die Kutsche stürzte mitsamt &nbsp;<br>
  der Brücke ins Wasser. Und der Fluss trug den reichen Mann in der Kutsche auf Nimmerwiedersehen davon.<br>
  Die Pferde aber kehrten zurück zu dem Mädchen und trugen es mit allen Talern in ein friedliches Zuhause.

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:55:08 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">3381ae1ddf3ae3289761f62139b8f6e9</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-lesung-in-altladsberg-am-4-juli-51809474-comments.html#comment62995530</link>        <description><![CDATA[
  Mal sehen, was die "worträume" hergeben:<br>
  - Einladung (http://wortraeume.wordpress.com/ )<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/01/18/und-schriebe-ich-gedichte-%e2%80%a6-2/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/03/01/fast-geschafft/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/01/02/trauriges-kampflied/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/02/02/nach-der-geldzeit/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/01/27/sagen-wird-man-uber-unsre-tage/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/02/26/an-johannes-r/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/03/06/lucifers-lehre/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/03/24/unter-froschen/<br>
  - http://wortraeume.wordpress.com/2010/03/09/vom-konigsfloh/<br>
  <br>
  Allerdings gehe ich davon aus, dass wir bei der Lesung insgesamt 60 Minuten, also 15-20 Minuten für jeden hätten ... dann wären noch Zugaben drin ...

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:28:15 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">fb20098d2a327f2d52a6a31233cb210d</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov i. A. Edda Winkel]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-lesung-in-altladsberg-am-4-juli-51809474-comments.html#comment62994791</link>        <description><![CDATA[
  von der Hönowseite:<br>
  -Nr.40 Wolken am Himmel<br>
  -Nr.56 U-Bahn fahren<br>
  -Nr.&amp;1 Nachbarn-Mutter Henschel<br>
  -Nr.62 Die Strichmännchen klasse<br>
  <br>
  <br>
  Vorteile des Älterwerdens<br>
  Fürchte nicht, dass der Körper, sondern nur, dass die Seele altert. (Chinesisches Sprichwort)<br>
  <br>
  Die alte Wustrauer Wassermühle aus dem 15. Jahrhundert hat Korn gemahlen, viele Jahre lang. Nach einem Brand wurde sie zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in kurzer Zeit wieder aufgebaut und hat
  gemahlen, gemahlen, gemahlen bis 1990.<br>
  Da wurde sie stillgelegt, die Technik ausgebaut und nach Polen verschachert. Zwar nahm 1998 das alte Wasserrad seine Tätigkeit zur Stromerzeugung wieder auf, aber der Zustand der Mühle lässt ahnen,
  das sie eher zerfallen als wieder aufgebaut werden wird. Spinnweben und Schmutz scheinen die durchgebrochenen Dielen und die mit Gerümpel bedeckten Kornböden zu halten, einziges Lebenszeichen ist
  eine vor unseren Augen herum huschende Ratte.<br>
  Da kann der letzte Müller noch so viel erklären, wie die Mühle einst mahlte, ihre Dielen glänzten und die Mäuse fern gehalten wurden, tiefe Depression geht von der Alten aus.<br>
  Aber, nicht die Mühle, Menschen haben diesen schmählichen Zustand verursacht.<br>
  Hüte dich, das es dir nicht so ergehe!<br>
  <br>
  <br>
  Älter werden ist, wie auf einen Berg steigen; je höher man kommt, umso mehr Kräfte sind verbraucht; aber umso weiter sieht man. (Ingmar Bergman)<br>
  <br>
  Das mit der Weitsicht ist ein Vorteil des Älterwerdens. Manchmal kann ich es spüren,<br>
  wenn ich nicht mehr gewillt bin, jedem Ereignis nachzueilen, mir nicht Aufgaben überstülpen lasse, die ich nicht will, wenn ich über seltsame Modeerscheinungen heimlich schmunzle.<br>
  Und wenn ich merke, dass ich manche Fehler nicht mehr machen muss, komme ich mir sogar weise vor .<br>
  Aber wehe, ich erwische einen Tag, an dem sich der Verbrauch der Kräfte schmerzlich bemerkbar macht. Dann ist`s nichts mehr mit der Weitsicht, dann fühle ich mich wie die alte Wassermühle, hilflos
  und überflüssig.<br>
  Ja, aber das Wasserrad dreht sich noch und der Bach fließt immer weiter.<br>
  Ich sehe seinen munteren Lauf, lächle und glaube Franz Kafka:<br>
  <br>
  Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.<br>
  <br>
  Mai 2010 Edda

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:12:50 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">047036f669d93a4f2c96c057a42247c8</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov i. A. Brunhild Hauschild]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-lesung-in-altladsberg-am-4-juli-51809474-comments.html#comment62994512</link>        <description><![CDATA[
  Menschen<br>
  <br>
  Es gibt eine Spezis von Wesen,<br>
  die können schreiben und lesen.<br>
  Die können mit Zahlen umgehen<br>
  und erzählen, was sie gesehen.<br>
  <br>
  Den Menschen ist es gegeben<br>
  nach ihrer Fasson zu leben.<br>
  Es sind nur verschiedene Gaben,<br>
  aber ein Geist, den alle haben.<br>
  <br>
  Und dieser Geist sagt: laßt uns hoffen<br>
  wir sind alle vom Klima betroffen.<br>
  Laßt uns jetzt die Basis legen<br>
  noch können wir etwas bewegen.<br>
  <br>
  Wir sind die Denker in der Natur,<br>
  wir sind die Diebe in Wald und in Flur.<br>
  Wir sollten jetzt zusammen halten<br>
  und uns´re Erde besser gestalten.<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  <br>
  <br>
  03.12. 2009<br>
  <br>
  Reinreden - 3 -<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  Reinreden, ohne etwas zu sagen,<br>
  Besserwissen ohne jeden Verstand.<br>
  Haben die Menschen ihre Bildung verkannt,<br>
  sollte man da sofort Widerspruch wagen?<br>
  <br>
  Zuhören, nachfragen und nachgeben<br>
  ist in der heutigen Zeit nicht gefragt.<br>
  Flexibilität erscheint zu gewagt,<br>
  Besserwissen bestimmt unser Leben.<br>
  <br>
  Reinreden kann sehr oft unhöflich sein,<br>
  Austauschen ist dagegen ein Muß.<br>
  Ich weiß, was ich tue, hat Hand und Fuß,<br>
  ich bin selbstbewußt und mach`mich nicht klein<br>
  <br>
  Ich hab`Prinzipien, doch bleibe ich stur?<br>
  Leicht beeinflußbar werd` ich nicht sein.<br>
  Ich verfolge mein Ziel ganz allein,<br>
  doch Neugier liegt auch in meiner Natur.<br>
  <br>
  Kommt dann ein Freund und hilft mir beim Denken,<br>
  stelle ich gerne vieles in Frage.<br>
  Wir überprüfen gemeinsam die Lage.<br>
  Seine Erfahrung darf er mir schenken.<br>
  <br>
  <br>
  27.01. 2010<br>
  <br>
  .<br>
  Kinderspiel<br>
  <br>
  Ich bekomm` Asien, ich bin der Größte<br>
  sprach Alexander, bevor er löste,<br>
  den Gordischen Knoten mit Schwert und Stil,<br>
  für ihn war das wirklich ein Kinderspiel.<br>
  <br>
  Vieles scheint leicht, ein Kinderspiel eben,<br>
  nur mit Geduld sich regen bringt Segen.<br>
  Leichtigkeit, Können und Wissen und Kraft<br>
  zählen noch immer für das, was man schafft.<br>
  <br>
  Es sind die Prahler, die abgehoben,<br>
  ihr Werk schon vor dem Abend loben.<br>
  Nur mit dem Mund machen diese den Diel:<br>
  Das krieg ich hin, das ist ein Kinderspiel!<br>
  <br>
  <br>
  Kinderspiele sind nicht leicht,<br>
  mit Üben wird das Ziel erreicht.<br>
  Sackküpfen, Eierlauf, blinde Kuh,<br>
  tagtäglich lernen die Kinder dazu.<br>
  <br>
  <br>
  Von wegen, ein Kinderspiel, ich glaub`s nicht,<br>
  gib du nur an, sag ich dir ins Gesicht.<br>
  Meist bedarf es viel Mühe und Fleiß,<br>
  das gilt für`s Kind und auch für den Greis.<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  19.02. 2010<br>
  <br>
  <br>
  Wo ist der Übergang?<br>
  <br>
  Vom Winter in den Sommer<br>
  ohne Frühling<br>
  Von der Schule in die Ehe<br>
  ohne Beruf<br>
  Von der Ehe in die Scheidung<br>
  mit Kindern<br>
  ohne Beruf<br>
  ohne Frühling<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  03.12. 2009<br>
  <br>
  Ein ganz gewöhnlicher Tag<br>
  <br>
  Gibt es normale, gewöhnliche Tage?<br>
  Das stelle ich gerne hiermit in Frage.<br>
  <br>
  Für mich ist jeder Tag ein Geschenk<br>
  an dem ich leb`, nicht an morgen denk`.<br>
  Heute ist heut und morgen ist weit,<br>
  für mich tickt eine andere Zeit.<br>
  Nichts ist gewöhnlich, nichts ist normal,<br>
  sei es die Freue, sei es die Qual.<br>
  <br>
  Ich freu mich an dem heutigen Tag,<br>
  weil ich es so, wie es ist, eben mag.<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  <br>
  11.05. 2009

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:06:39 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">103352bc011186305be328a809e5d4f8</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Slov i. A. Brunhild Hauschild]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-lesung-in-altladsberg-am-4-juli-51809474-comments.html#comment62994295</link>        <description><![CDATA[
  Lauter laute Laute<br>
  <br>
  Geräusche dringen an mein Ohr<br>
  am Tag und in der Nacht.<br>
  Ich meine nicht den Frauenchor,<br>
  der mir noch Freude macht.<br>
  <br>
  Ich rede von diffusem Lärm,<br>
  der peitscht das Trommelfell,<br>
  der markerschüttert das Gedärm,<br>
  sei`s Hupen, sei`s Gebell.<br>
  <br>
  Beim Warten quält mich Pop-Musik<br>
  und auch im Supermarkt.<br>
  Es ist ein Lärmattackenkrieg,<br>
  der treibt mich zum Infarkt.<br>
  <br>
  Verkehrslärm, Handy`s, lautes Schrei`n<br>
  sind die Geräuschkulisse.<br>
  Sie gehen mir durch Mark und Bein,<br>
  mein Innenohr kriegt Risse.<br>
  <br>
  Die Lärmverschmutzung nimmt schnell zu,<br>
  auch ich hab Hörprobleme.<br>
  Und finden Ohren keine Ruh`,<br>
  dann folgt oft die Migräne.<br>
  <br>
  Uns allen droht der Super-Gau<br>
  in Sachen Lärm und Schall.<br>
  Wir machen Tag und Nacht Radau<br>
  und statt Musik Krawall.<br>
  <br>
  <br>
  Ich mix mir Sprengstoff, und ich glaub,<br>
  ich weiß, warum ich`s tue:<br>
  Denn werd ich dadurch endlich taub,<br>
  dann hab ich meine Ruhe!<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  Endfassung 17.06. 2009<br>
  <br>
  Wie soll man Menschen beurteilen?<br>
  <br>
  Der Mensch lebt als Teil in der weiten Natur.<br>
  Er ist recht verschieden in Rasse, Kultur,<br>
  in Haarfarbe, Haut und in Größe, Gewicht,<br>
  und im Denken und Fühlen und Glaubenssicht.<br>
  <br>
  Was zählt im Leben und worauf kommt`s an?<br>
  Zählt Schönheit und Jugend oder was man kann?<br>
  Zuerst schaut man jedem in sein Gesicht,<br>
  doch das Äußere hat meistens wenig Gewicht.<br>
  <br>
  Ich merke sofort, wer ist angenehm,<br>
  wer ist höflich und nett und nicht unbequem.<br>
  Wer wirkt auf mich besonnen, bescheiden,<br>
  wem kann ich trauen, wen kann ich leiden?<br>
  <br>
  Es steht mir nicht zu, ein Urteil zu fällen,<br>
  ich höre halt nur auf die Herzenswellen.<br>
  <br>
  Zehn vor zwölf<br>
  <br>
  Seht ihr Völker denn nicht die Signale,<br>
  spürt ihr nicht selbst den Weltuntergang?<br>
  Wir stehen kurz vor dem Finale,<br>
  uns rettet weder ein Gott noch die Bank.<br>
  <br>
  Um uns schmelzen die Gletscher und Pole<br>
  und es geht schneller, als jeder denkt.<br>
  Ihr streitet euch noch um die Kohle<br>
  während die Uhr tickt, die Zeit ist verschenkt.<br>
  <br>
  Haben nicht alle großen Konzerne<br>
  seit hundert Jahren nur profitiert?<br>
  Klimarettung in weiter Ferne?<br>
  Wer ist`s , der diesen Wettlauf verliert?<br>
  <br>
  Hört ihr Völker denn nicht unsre Erde,<br>
  wie sie schon pfeift aus dem letzten Loch?<br>
  Wir müssen handeln! Und es werde<br>
  Licht! Wir schaffen es noch!

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:01:42 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">4692c7d57d74a65fd784c6db3df0c78d</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von Brunhild Hauschild]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-achtung-zusatzliche-lesung-in-altlandsberg-am-4-7-51316190-comments.html#comment62547397</link>        <description><![CDATA[
  Hallo, Ihr Literaten,<br>
  wir hatten, weil ich ab 12.6. in den Urlaub fahre, uns geeinigt, bis 06.06.<br>
  bei Slov Vorschläge für die Altlandsberglesung einzureichen. Ich werde dann am 07.06. mit Slov das Thema besprechen und Frau Gottschling bescheidgeben. Sie will dann dafür Werbung machen und
  braucht den Vorlauf! Brunhild

  
]]></description>
        <pubDate>Mon, 31 May 2010 19:45:15 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">7aeb7e67c36c94d35750eae65b2a9915</guid>
                                            </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kommentar von i. A. Cornelia Steinert]]></title>
        <link>http://fensterblick.over-blog.com/article-programm-der-lesetexte-gedichte-fur-den-28-5-10-19-00-uhr-im-galerie-cafe-bachmann-siegmarstr-66-50621511-comments.html#comment61863092</link>        <description><![CDATA[
  Cornelia Steinert<br>
  <br>
  <br>
  Der Name der Katze<br>
  <br>
  <br>
  Es ist wirklich lange her,<br>
  war mehr Zufall als das Streben:<br>
  Als ob es selbstverständlich wär‘,<br>
  kamst du in unser Leben.<br>
  <br>
  Du, Katzenkind, schon recht keck,<br>
  mit Glanz im Fell, dem weißen,<br>
  darauf in schwarz Fleck an Fleck,<br>
  sollst nun Baghira* heißen.<br>
  <br>
  Weil viele oberflächlich sind,<br>
  erhob sich häufig der Protest,<br>
  dass sich ein kleines Katzenkind<br>
  mit dem Panther nicht vergleichen lässt.<br>
  <br>
  Fleisch und Farbe hätten nicht gereicht,<br>
  plädierten wir im Scherz.<br>
  Doch im Ernst ist die Erklärung leicht:<br>
  Worauf es ankommt, ist das Herz.<br>
  <br>
  <br>
  <br>
  *Name des Panthers in „Das Dschungelbuch“ v. Rudyard Kipling

  
]]></description>
        <pubDate>Thu, 20 May 2010 09:31:16 +0200</pubDate>        <guid isPermaLink="false">83bc423dfd3e53c4326a6202b4811103</guid>
                                            </item>
  
 </channel>

</rss>
