Die Autorengemeinschaft „Fensterblick“ präsentiert
das erste Buch, an dem Mitglieder gemeinsam geschrieben haben:
Am Freitag, dem 23.10.2009, 19.00 Uhr
Lesung von Ricardo Riedlinger und Slov ant Gali
im Galerie-Cafe, Siegmarstr. 66, 12683 Berlin
Liebt man(n) mit 50 noch genauso wie als junger Stürmer und Dränger? Schreibt man(n) der Angebeteten ähnliche Gedichte? Wie viele abgestoßene Hörner reibt man(n) sich - oder hat man(n) sich abgestoßen? Oder ist man(n) mit Worten wilder als vorher, wenn man die Taten mehr bedenkt? Drei 50jährige mit Biographien, die so unterschiedlich sind wie ihre Temperamente lüften den Vorhang zum Panzerschrank um ihre Gefühle. Herausgekommen sind 50 Gedichte, die nichts auslassen. Zärtlichkeit und Schmerz, Sehnsüchte und Komik, Begehren und Anbetung. Sie widmen sich mal der einen Frau, die ist und war, mal den Frauen, denen sie sich stürmisch ergeben. Gelegentlich aber geben sie zu, im Land der Liebe immer noch einen Blindenhund zu brauchen ...
Slov ant Gali
von der klugheit des besitzes
Der sohnemann ganz traurig scheint
er tut grad so als ob er weint
dann zeigt er seinen test in mathe
ne sechs steht drunter eine glatte
was stört es dich strohdoof zu sein
mach später künstler mach design
und deine frau kreiert in mode
das geld kennt keine antipode
Ich frage dich mein lieber sohn
was brauchst du schon die divi-sion
für uns zählt nur am letzten ende
was du bekommst als divi-dende
Satire zur Wahl
Marzahn –
Programm mit satirischen
Texten und Liedern der Autorengemeinschaft
„Fensterblick“ zur
Bundestagswahl gibt’s am
19 Uhr, im Galerie-Café,
Siegmarstraße 66.
Ein musikalisch-literarisches25. September,kurzfristig gelang es den Präsidenten der "Poetas del mundo", den
in Lateinamerika bekannten Dichter Luis Arias Manzo zu einem Besuch
Berlins zu bewegen.
Er unterbricht seine Europatour für eine Lesung am 25.08.2009 um 19.00
Uhr in Berlin Hohenschönhausen im Club der Bürgerinitiative e.V. in der
Neustrelitzer Str. 63.
In der Kürze der Vorbereitung war dieser Ort den Organisatoren sicher.
Maßgeblich für die Zusage Arias Manzos war die Einladung des
Botschafters der "Poetas del mundo" für Deutschland, des Peruaners Dr.
Josè Pablo Quevedo. Herr Quevedo ist Organisator
der "Cita de la poesia", arbeitet im Karlshorster Dichterkreis
(unter der Leitung von Ulrich Grasnick) mit, dann bei Melo-Poefant und
schreibt für viele lateinamerikanische und spanische
Literaturzeitschriften. Herr Quevedo ist auch sehr rührig beim
Übertragen von Texten deutscher Dichter und deren Publizierung in
diversen Verlagen und Ländern Lateinamerikas.
Ich kenne Herrn Quevedo aus der Arbeit im Karlshorster Dichterkreis.
Darüber hinaus waren wir unter den aus Deutschland angereisten Dichtern
im vergangenen Jahr beim Poesiefestival für den Frieden in Paris. Ganz
aktuell findet man uns in der neuesten Ausgabe
einer Anthologie bei aBrace Uruguay.
Zu allen Erwähnungen gibt es umfangreiches Material im Internet.
Die Poeten der Welt haben gegenwärtig weit über 5000 Mitglieder und sind
im Wort für den Frieden aktiv. In der BRD ist deren Zahl noch nicht
erheblich und dennoch oder gerade deswegen
ist der Besuch Arias Manzos in Berlin so wichtig, ja bedeutsam. Auch ist
ganz Lateinamerika zur Zeit eine Region in der lauter spannende Sachen
passieren, ist gesellschaftlich Vieles in Bewegung.
Und drittens gibt es in Berlin eine ziemlich große Gruppe von
Lateinamerikanern und an Lateinamerikanischer Literatur Interessierter,
denen wir auf keinen Fall die Information über dieses
Ereignis vorenthalten wollen.
Sicher ist seit gestern, dass auch der Liedermacher und Dichter Frank
Vieweg an dieser Veranstaltung teilnimmt.
i. A. für Josè Pablo Quevedo und Juergen Polinske
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